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Napoleon – “”Unterbrich niemals deinen Feind…

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August 30, 2008
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während er einen Fehler macht.”

Napoleon Bonaparte, Feldherr

* 15. August 1769 in Ajaccio (Korsika)
† 05. Mai 1821 in Longwod (St. Helena)

Der korsische Krieger zählt zu den größten Feldherren der Weltgeschichte. Aus einfachen Verhältnissen stammend stieg er während der französischen Revolution in der Armee auf, worauf er mit dem Staatsstreich vom 18. Brumaire die Macht in Frankreich übernahm. Napoleon Bonaparte wurde zunächst von 1799 bis 1804 als Erster Konsul der Französischen Republik und von 1804 bis 1814 als Napoleon I. Kaiser der Franzosen. Er war weiter ab 1805 auch König von Italien und von 1806 bis 1813 Protektor des Rheinbundes. Als Herrscher stand er einem halbdiktatorischen Regime mit plebiszitären Elementen vor. Mit der Niederlage von Waterloo endete auch die Militärdiktatur des französischen Kaisers, der durch seine Kriege ganz Westeuropa beherrscht hatte.

Napoleone Buonaparte wurde am 15. August 1769 als Sohn eines Anwalts im korsischen Ajaccio geboren.

Er war der zweite Sohn von Carlo Buonaparte und Letizia Ramolino, die gemeinsam 13 Kinder hatten, von denen jedoch nur acht die frühen Kindheitsjahre überlebten. Die Familie gehörte dem korsischen Kleinadel an und war seit dem frühen 16. Jahrhundert auf der Insel präsent.

Nach dem Abschluss der Schule trat er der Armee bei und wurde Offizier. Erste Popularität erreichte Napoleon, als er 1793 einen gegen die Revolution gerichteten Aufstand in Toulon niederschlagen konnte. Die französische Regierung wurde auf ihn aufmerksam und ernannte ihn zum Brigadegeneral.

Im Jahr 1796 erhielt er das Oberkommando der französischen Truppen in Italien, die er im Krieg gegen Österreich zu einem spektakulären Sieg führte. In Campoformio schloss er 1797 eigenständig Frieden mit Österreich, um gemeinsam gegen England Krieg zu führen. 1799 unterlangen jedoch seine Truppen in der Seeschlacht von Abukir in Ägypten der englischen Flotte.

Am 9. November 1799 erfolgte Napoleons Staatsstreich gegen das regierende Direktorium (Brumaire). Als neue Regierung Frankreichs setzte er nun ein dreiköpfiges, diktatorisches Kollegium von “Konsuln” ein. 1801 ließ er sich selbst zum Ersten Konsul auf Lebenszeit erheben. Sein Regierungssystem war die Militärdiktatur. Innenpolitisch bemühte sich Napoleon um die Stabilisierung und Konsolidierung Frankreichs in der nachrevolutionären Ära.

Weiter setzte er mit dem “Code Civil” auf die Reformierung des Schul- und Rechtswesens. Außenpolitisch schloss er offiziell 1801 in Lunéville mit Österreich und 1802 in Amiens mit England Frieden. Aus seiner Politik ging auch die Einführung des erblichen Kaisertums in Frankreich hervor. Am 2. Dezember 1804 krönte sich Napoleon Bonaparte in der Pariser Kathedrale Notre-Dame selbst zum imperialistischen Kaiser des “Imperium Romanum” und “Kaiser der Franzosen“.

Im Jahr 1805 besiegte Napoleon die österreichischen und russischen Truppen in Austerlitz und 1806 die preußischen Truppen in Jena und Auerstedt. Nach weiteren Siegen gegen Österreich und einem Übereinkommen mit dem russischen Zaren Alexander I. von 1807, regierte Napoleon ganz Westeuropa. Die neue Größe des Reiches zog jedoch auch dessen Unbeherrschbarkeit nach sich. 1808 trat Spanien dem Befreiungskrieg bei, der bereits in mehreren von Napoleon besetzten Staaten zu gären begann.

Durch die von ihm initiierte Auflösung des Heiligen Römischen Reiches wurde die staatliche Gestaltung Mitteleuropas zu einem zentralen Problem des 19. Jahrhunderts. Hatte er anfangs selbst noch den Nationalstaatsgedanken außerhalb Frankreichs verbreitet, erschwerte dessen teils konservative Umdeutung in Spanien, in Deutschland und schließlich auch in Russland die Aufrechterhaltung der napoleonischen Ordnung in Europa.

Nach seiner Scheidung von Josephine de Beauharnais, die er am 2. März 1796 heiratete, ehelichte er am 2. April 1810 die österreichische Kaisertochter Marie Louise, mit der er einen Sohn, den späteren Herzog von Reichsstadt hatte. Nach den sich ausweitenden inneren Unruhen und der Niederlage Napoleons 1812 im Krieg gegen Russland, regte sich auch der Freiheitswunsch in Preußen und Österreich.

Infolge einer weiteren Niederlage in der Völkerschlacht von Leipzig im Oktober 1813, musste Napoleon 1814 als Kaiser abdanken. Schutz fand er im Exil auf Elba. Aufgrund einer Uneinigkeit der Siegermächte konnte er für 100 Tage nochmals an die Herrschaft zurückkehren, doch mit der Schlacht bei Waterloo gegen die englisch-preußische Allianz verlor Napoleon am 18. Juni 1815 auch endgültig jede Macht.

Napoleone Buonaparte wurde auf die Atlantikinsel Sankt Helena verbannt, wo er am 5. Mai 1821 verstarb. Von hier wurde 1840 sein Leichnam in den Pariser Dome des Invalides überführt.

Weitere Zitate:

Die beste Möglichkeit, Wort zu halten, ist, es nicht zu geben.

Die Religion ist ein Teil des Schicksals.

Ein Kopf ohne Gedächtnis ist eine Festung ohne Besatzung.

Ein wirklicher Mann haßt niemanden.

Es gibt Diebe, die von den Gesetzen nicht bestraft werden und dem Menschen doch das Kostbarste stehlen: die Zeit.

Ich fürchte drei Zeitungen mehr als hundert Bajonette.

Können ist nichts ohne Gelegenheit.

Krieg ist leichter angefangen als beendet.

Man kann keinen Eierkuchen backen, ohne ein paar Eier zu zerschlagen.

Mit Kühnheit kann man alles wagen, aber nicht alles tun.

Das sicherste Mittel, arm zu bleiben, ist ein ehrlicher Mensch zu sein.

Das Schlimmste in allen Dingen ist die Unentschlossenheit.

Ein Thron ist nur ein mit Samt garniertes Brett.

Die Kugel, die mich töten will, ist noch nicht gegossen.

Liebe hat viele Gesichter.

Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist es nur ein Schritt.

Ich will keine Zensur, weil ich nicht für Dummheiten verantwortlich sein will, die man drucken darf.

Von Frauen spricht man nicht. Man beschäftigt sich mit ihnen.

Alle Revolutionen kommen aus dem Magen.

Alexander der Große, Cäsar und ich, wir haben große Reiche gegründet durch Gewalt, und nach unserem Tod haben wir keinen Freund.
Christus hat sein Reich auf Liebe gegründet, und noch heutzutage würden Millionen Menschen freiwillig für ihn in den Tod gehen.

Krieg mit Frauen ist der einzige, den man durch Rückzug gewinnt.

Man kann den Dingen den ersten Anstoß geben, doch sie tragen dich davon.

Die Ärzte haben mehr Menschenleben auf dem Gewissen als die Generäle.

Wer von Anfang an schon sicher weiß, wohin sein Weg führen wird, wird es nicht sehr weit bringen.

Ruhm ist vergänglich, aber unbedeutend sein ist für immer.
Glory is fleeting, but obscurity is forever.

Die Theologie nimmt in der Religion etwa denselben Platz ein wie die Gifte unter den Nahrungsmitteln.

Die Hartnäckigen gewinnen die Schlachten.

Diplomatie ist Polizei in Galauniform.

Um den endgültigen Sieg davonzutragen, muß man rücksichtslos sein.

Wer widerspricht, ist nicht gefährlich. Gefährlich ist, wer zu feige ist, zu widersprechen

Der wahre Heldenmut besteht darin, über das elend des Lebens erhaben zu sein.

In der Politik ist Dummheit kein Handicap!

Was man liebt, soll man nicht halten.

Man habe Energie ohne Fanatismus,
Grundsätze ohne Demagogie und
Strenge ohne Grausamkeit.

Die wahren Eroberungen, die keine Reue hinterlassen, sind Siege über die Unwissenheit.

Der Reichtum besteht nicht im Besitz von Schätzen, sondern in der Anwendung, die man von ihnen zu machen versteht.

Keiner verkauft gern seine Seele. Aber viele verschenken ihr Leben für ein buntes Band.

Ich gründe meine Berechnung auf die Erwartung, daß das Glück gegen mich sein wird.

Ich habe ein Weltreich gegründet, Alexander der Große auch und Cäsar; sie sind zerfallen. Aber das Reich dieses Jesus von Nazareth besteht ewig.

Seine Schmutzwäsche wäscht man zu Hause, nicht in der Öffentlichkeit.

Revolutionen kommen aus dem Magen.

Achte auf die Steine unterwegs, gerade zum Stolpern brauchst du Umsicht und Erfahrung.

Ein treuer Freund ist ein wahres Abbild Gottes.

Ich liebe niemanden, nicht einmal meine Brüder.

Kategorie: Politik, Zitate, geschrieben von monique1403

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